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Folge 48: Outplacement oder Interim-Management? Was passt?

Peter Mörs | 18. September 2019

Fünf Fragen zeigen, welcher Weg zu Ihnen passt.

Ein Interim-Mandat ist kein Plan B für die gescheiterte Bewerbung.

Die Bewerbung läuft seit Monaten. Zwei Absagen, ein Gespräch ohne Rückmeldung, dazu der Satz von Freunden: „Mach dich doch selbstständig, als Interim-Manager verdienst du richtig Geld.“ Der Gedanke ist verführerisch. Er ist auch der teuerste Irrtum in der beruflichen Neuorientierung.

In Folge 48 von „Stimmig zum Traumjob“ spricht Peter Mörs mit Jürgen Becker, Gründer von UNITEDINTERIM, über die Frage Interim-Management oder Outplacement. Das Gespräch ist unbequem – und genau deshalb lohnt es sich. Denn Becker beschreibt nicht, wie schön die Freiheit ist. Er beschreibt, was sie kostet.

Zwei Wege, die nichts miteinander zu tun haben

Beginnen wir beim Outplacement, das wir auch Newplacement nennen. Es ist eine hocheffiziente Methode, mit der wir unsere Kunden auf den Bewerbungsprozess vorbereiten. Vor allem aber schafft es Kontakte, Kontakte und nochmals Kontakte. Das Ziel ist nüchtern: unsere Kunden an den Verhandlungstisch zu bringen. Wer dort sitzt, hat eine faire Chance – sonst wäre er gar nicht erst eingeladen worden.

Das ist der ganze Mechanismus, und er ist unspektakulär: Vorbereitung, Kontakte, Gespräche. Kein Geheimnis, sondern Handwerk, konsequent betrieben.

Dahinter steckt der verdeckte Arbeitsmarkt. Er ist nach unserer Erfahrung zehnmal größer als der offene Markt, also das, was Sie in Portalen und Zeitungen finden. Die wenigsten wissen das. Und noch weniger glauben es.

Interim-Management ist etwas gänzlich anderes. Es ist keine andere Form der Bewerbung. Es ist ein eigenes Geschäft. Sie bewerben sich nicht, Sie verkaufen. Sie suchen nicht, Ihr Kunde sucht. Das klingt nach einer Nuance. Es ist ein Systemwechsel.

Beide Wege führen zu einer Aufgabe. Nur verlangen sie Gegensätzliches. Im Outplacement arbeiten wir an Ihrer Wirkung auf Entscheider und an Ihrem Zugang zu ihnen. Im Interim-Management arbeiten Sie an einem Angebot, das jemand kauft – gegen Wettbewerb, zu einem Preis, der verhandelt wird, mit einem Risiko, das Sie allein tragen. Wer diese beiden Welten verwechselt, verliert Zeit. Und Zeit ist nach einer Trennung die knappste Ressource, die Sie haben.

Der Irrtum: Interim-Management als Plan B

In unseren Gesprächen sehen wir zwei Beweggründe. Der eine Manager sieht die interessante Aufgabe, vielleicht auch die bessere Work-Life-Balance. Der andere sieht die Möglichkeit, schnell Geld zu verdienen, weil es über die Bewerbung nicht geklappt hat und es jetzt eng wird.

Der zweite Beweggrund ist falsch. Becker sagt dazu einen Satz, der hängen bleibt:

„Jede gute Interim-Managerin, jeder gute Interim-Manager bekommt sofort eine Festanstellung. Aber die möchten das gar nicht. Die möchten ihre Selbstständigkeit, ihre Selbstbestimmtheit nicht aufgeben.“
— Jürgen Becker

Wer also keine Festanstellung bekommt, muss sich zuerst eine andere Frage stellen: Warum ist das so? Das ist keine Kränkung, sondern eine Diagnose. Und damit sind wir beim Kern unserer Arbeit – der Reflexion über das eigene Ich.

Zwei Fragen beantworten Sie in dieser Reflexion mit Sicherheit. Erstens: Was kann ich richtig gut und besser als andere? Zweitens: Warum sollte ein Kunde das bei mir kaufen und nicht bei einem Wettbewerber? Bemerkenswert ist, wie schwer sich Neueinsteiger damit tun. Das ist kein Charakterfehler, sondern ein System: Die Bewerberwelt ist eine Welt der Unterordnung. Verkaufen kommt darin nicht vor.

Die gute Nachricht: Verkaufen ist zu 95 Prozent erlernbar. Das ist vor allem ein Mindset-Thema – und es ist Handwerkszeug, das Sie sich aneignen können.

Beachten Sie die Reihenfolge. Zuerst kommt die Antwort auf die Frage, was Sie besser können als andere. Dann kommt der Satz, mit dem Sie es verkaufen. Wer in der umgekehrten Reihenfolge arbeitet, baut eine Fassade. Die hält genau bis zum ersten kritischen Rückruf.

Die fünf Fragen vor dem Einstieg

Becker stellt seinen Neueinsteigern fünf Fragen. Beantworten Sie alle fünf ehrlich mit Ja, ist der Weg offen. Bleibt ein Nein, haben Sie eine Baustelle, bevor Sie starten.

1. Sind Sie bereit, Ihr Leben komplett zu ändern?

So theatralisch das klingt: Nichts wird mehr sein wie vorher. Am deutlichsten wird das am Monatsende. Kein Mandat, keine Rechnung, kein Geld.

Beckers erste Frage im Erstgespräch lautet deshalb: Wie lange überleben Sie, wenn kein Euro hereinkommt? Es gibt zwei typische Antworten – ein bis zwei Jahre oder drei Monate. Der zweiten Gruppe rät er dringend ab. Denn in drei Monaten werden Sie Ihr erstes Mandat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht akquiriert haben. Gut drei Monate investieren Sie allein in den Aufbau Ihres Geschäfts.

Die Frage lautet also sehr konkret: Reichen meine liquiden Mittel für mindestens ein Jahr? Reichen sie nicht, werden Sie unsicher. Und wer unsicher ist, liefert keine Spitzenleistung ab.

2. Sind Sie stark im Vertrieb?

Becker nennt die Antwort gleich mit: Nein. Das ist nicht ungewöhnlich. Außer Vertriebsleuten hat kaum jemand mit Vertrieb zu tun – Einkäufer saßen jahrelang auf der anderen Seite, Finanzer und Personaler ohnehin. Selbst Vertriebsprofis tun sich schwer, sobald sie in eigener Sache verkaufen sollen.

Daran schließt die nächste Frage an: Wie groß ist Ihr belastbares Netzwerk? Belastbar sind die Menschen, die Sie heute anrufen können, mit dem Satz: „Ich steige ins Interim-Management ein mit dem Thema XY. Wenn du eine Aufgabe hast, denk an mich.“ Und bei denen Sie realistisch erwarten dürfen, dass sie zurückrufen. Typisch sind 30 bis 40 Personen. Becker erklärt diese 30 bis 40 zu den Key-Accounts des Interim-Managers. Diese Leute kennen Sie seit Jahren. Sie verkaufen also nicht kalt, sondern warm – und die Erfolgsquote ist entsprechend höher.

Rechnen Sie an dieser Stelle nach, statt zu schätzen. Schreiben Sie die Namen auf. Nicht die Visitenkarten, nicht die LinkedIn-Kontakte, sondern die Menschen, bei denen Sie realistisch erwarten dürfen, dass sie zurückrufen. Wenn Sie bei zwölf Namen hängen bleiben, ist das kein Weltuntergang. Es ist Ihre Aufgabe für die nächsten drei Monate.

3. Kennen Sie Ihre vier Vertriebswege?

Das eigene Netzwerk ist nur einer von vier Wegen.

  • Analog, Weg 1: das eigene belastbare Netzwerk.
  • Analog, Weg 2: rund 100 Provider in der DACH‑Region. Orientierung geben die Interessenverbände AIMP und DDIM.
  • Digital, Weg 3: die Business-Netzwerke LinkedIn und XING.
  • Digital, Weg 4: Plattformen, die auf Interim-Management spezialisiert sind, nach Beckers Angabe als einzige offene Plattform UNITED-INTERIM.

Diese vier Wege sind keine Auswahl, aus der Sie sich einen aussuchen. Sie sind vier Baustellen, die gleichzeitig laufen. Und sie erklären, warum der Aufbau Monate dauert: Ein Provider nimmt Sie nicht ins Portfolio, weil Sie sich melden, sondern weil Ihr Profil zu einer Anfrage passt, die irgendwann hereinkommt. Bis dahin sind Sie sichtbar oder Sie sind es nicht.

4. Nehmen Sie Ihren Lebenslauf als Verkaufsprospekt ernst?

Hier wird Becker deutlich. In schöner Regelmäßigkeit stehen über diesen Dokumenten das Wort „Bewerbung“ und der Satz „Ich suche“. Verständlich – so sind wir aus der Angestelltenzeit konditioniert. Nur: In diesem Geschäft bewerben Sie sich nicht.

Das eigentliche Problem liegt tiefer. Der Lebenslauf ist der wichtigste Verkaufsprospekt in eigener Sache. Legen Sie zehn Lebensläufe neben den Prospekt einer S-Klasse. Bei neun von zehn ist das Layout schwach, die Sprache schwach, die Inhalte unsauber, und außer dem eigenen Foto gibt es kein Bild. Wenn Sie Ihren Kunden damit schon nicht begeistern wollen, versuchen Sie wenigstens, ihn nicht zu langweilen.

5. Sind Sie bereit, 15.000 bis 20.000 Euro zu investieren?

In Vertrieb, Marketing und Ausbildung, aus eigener Tasche. Der Arbeitgeber, der Weiterbildung bezahlt hat, fällt weg. Wissen von vor fünf Jahren verkaufen Sie heute nicht mehr, und in fünf Jahren erst recht nicht.

Dazu kommt der Wettbewerb. Um jedes Projekt bewerben sich nach Beckers Erfahrung fünf bis zehn Interim-Manager. Und wer in einem Mandat steckt, hat praktisch keine Zeit für Vertrieb und Marketing. Also muss das jemand anders übernehmen.

Was Sie verdienen – und wovon das abhängt

Über Geld wird in diesem Markt viel Unfug erzählt. Deshalb Zahlen statt Adjektive.

In der Folge nennt Becker einen durchschnittlichen Tagessatz von 1.150 EUR [Quelle: „AIMP-Arbeitskreis“], eine Spanne von 550 EUR als Minimum bis 2.500 EUR als Maximum und über 20.000 Interim-Manager in der DACH-Region.

Aktueller sind die Zahlen der DDIM-Marktstudie 2026: Die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management prognostiziert für 2026 einen durchschnittlichen Tagessatz von 1.317 Euro, rund 12.500 Interim-Manager am Markt, ein Marktvolumen von etwa 2,7 Milliarden Euro und eine Auslastung von 81 Prozent. Die Richtung stimmt also, die Größenordnung hat sich verschoben.

Durchschnittswerte haben allerdings eine Eigenschaft, die in der Beratung regelmäßig zu Enttäuschungen führt: Sie beschreiben niemanden. Zwischen 550 und 2.500 Euro liegt der Unterschied zwischen einem Projekt, das jeder machen kann, und einem, für das es drei Kandidaten im Land gibt. Und selbst ein guter Tagessatz ist nur die halbe Rechnung, solange die Auslastung fehlt – 81 Prozent im Marktdurchschnitt heißt für den Einzelnen: Wochen ohne Rechnung gehören dazu.

Entscheidend ist aber nicht der Durchschnitt, sondern die Logik dahinter: Der Tagessatz hängt vom Projekt ab, nicht von Ihrem früheren Gehalt. Als Maßstab nehmen Sie das Jahresgehalt eines Festangestellten, der genau diese Aufgabe übernehmen würde, und davon 0,7 bis 0,8 Prozent. Das ergibt den Tagessatz, zuzüglich Spesen und Steuern. Am Ende bildet sich der Preis durch Angebot und Nachfrage.

Ein Punkt, den die Folge nicht behandelt, der aber zu jedem Mandat gehört: die Abgrenzung zur Scheinselbstständigkeit. Wer Klarheit will, kann den Status über das Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung (öffnet in neuem Tab) verbindlich klären lassen. Das Verfahren kostet nichts und dauert rund drei Monate.

Sichtbarkeit: Ohne digitale Identität geht es nicht

Becker gibt Neueinsteigern zwei Sätze mit auf den Weg: Bleiben Sie neugierig. Und bleiben Sie beweglich im Kopf. Das ist das Allerwichtigste.

Alles Weitere folgt daraus. Ein guter Lebenslauf, eine eigene Website, Profile bei LinkedIn und XING – damit sind Sie noch nicht am Ende, sondern am Anfang. Weiterdenken heißt: Videos, Fachbeiträge, eigene Themen. Facebook und Instagram müssen heute nicht sein, sagt Becker, aber das kann sich ändern.

Die Frage dahinter ist unbequem und richtig: Wie wollen Sie in der digitalen Welt überleben, wenn Sie diese Klaviatur nicht beherrschen? Wie wollen Sie überleben, wenn Sie keine eigene digitale Identität aufgebaut haben?

Für erfahrene Fach- und Führungskräfte ist das oft die größte Umstellung. Jahrzehntelang war Sichtbarkeit Aufgabe des Unternehmens. Die Marke war das Firmenlogo, das Netzwerk kam über die Funktion, der Marktwert stand im Vertrag. Als Interim-Manager sind Sie die Marke, und zwar jeden Tag. Das ist kein Nebenprojekt für ruhige Phasen, sondern Teil des Geschäfts.

Parallel bewerben? Becker rät ab

Dürfen Sie sich bewerben und gleichzeitig Mandate suchen? Sicher dürfen Sie. Becker rät trotzdem ab. Der Grund ist nicht juristisch, sondern wirksam: Sie treten überzeugender auf, wenn Sie wissen, was Sie wollen. Und die drei Monate Aufbauarbeit möchten Sie vermutlich kein zweites Mal investieren.

Bleibt die Hoffnung, über ein Mandat doch noch in die Festanstellung zu rutschen. Das kommt vor, ist aber die Ausnahme: Rund fünf Prozent der Mandate münden in eine Festanstellung [PRÜFEN: Zahl im Transkript dem Verband zugeordnet]. Wenn beide Seiten das wollen, ist das in Ordnung. Als Strategie taugt es nicht.

Dass Selbstständigkeit kein Massenphänomen ist, zeigt auch die amtliche Statistik: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (öffnet in neuem Tab) waren 2022 nur 3,8 Prozent der Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren selbstständig ohne weitere Mitarbeiter.

Work-Life-Balance: das Versprechen, das selten gehalten wird

Wer im Interim-Management die ideale Work-Life-Balance erwartet, wird enttäuscht. Der typische Alltag: fünf Tage vor Ort beim Kunden, zehn Stunden plus Reisezeit. Da kippt die Waage schnell Richtung Work.

Es gibt die andere Seite. Wer etabliert ist, gut im Geschäft und Rücklagen hat, ist auch mal drei Monate in der Karibik. Das ist der Lohn für die Jahre davor, nicht der Einstieg.

Dazwischen liegt eine Fähigkeit, die niemand auf dem Zeugnis stehen hat: Nein sagen zu können. Wer jedes Mandat annimmt, weil der nächste Monat sonst leer bleibt, bestimmt seinen Kalender nicht selbst. Freiheit im Interim-Management ist eine Folge von Auslastung und Rücklagen, nicht ihr Ersatz.

Beckers Fazit ist eine klare Weggabelung: Wenn Sie es nicht schätzen, Nein sagen zu können, und wenn Sie nicht damit klarkommen, immer um das nächste Projekt zu kämpfen, dann werden Sie kein Interim-Manager. Dann gehen Sie den anderen Weg und lassen sich in eine neue Festanstellung bringen.

Die Entscheidung – und wie Sie sie treffen

Wir sagen „Karriere-Mechaniker“, weil es um Handwerkszeug geht. Hier ist es ein einfaches: Nehmen Sie die fünf Fragen und beantworten Sie sie schriftlich, mit Ja oder Nein, ohne Vielleicht. Rechnen Sie dazu Ihre Liquidität für zwölf Monate aus und zählen Sie Ihr belastbares Netzwerk tatsächlich durch – nicht die Kontakte, sondern die Rückrufer.

Dazu vier Zahlen, die Sie in einer Stunde zusammentragen können: Ihre monatlichen Fixkosten, Ihre liquiden Mittel, die Zahl der echten Rückrufer in Ihrem Netzwerk und der Tagessatz, der sich aus dem Jahresgehalt Ihrer Zielposition ergibt. Diese vier Zahlen sagen mehr über Ihre Aussichten als jede Marktprognose. Sie zeigen auch, wie lange Sie durchhalten, falls das erste Mandat auf sich warten lässt.

Fällt das Ergebnis eindeutig aus, haben Sie Ihre Antwort. Fällt es uneindeutig aus, entscheiden Sie sich trotzdem. Zwei Wege gleichzeitig zu gehen, kostet Sie beide. Oder, wie es Peter Mörs in der Folge sagt: Wenn du zwei Hasen jagst, fängst du letztlich keinen.

Und dann handeln Sie. Buchen Sie ein Erstgespräch mit uns und legen Sie Ihre Zahlen, Ihr Netzwerk und Ihre Lebensläufe auf den Tisch. Eine Stunde Klarheit ist billiger als ein halbes Jahr in die falsche Richtung. → Erstgespräch über den Karriere-Check vereinbaren

Welches Werkzeug Sie danach benötigen – Buch, App oder Online-Kurs –, finden Sie unter Unsere Werkzeuge.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Outplacement und Interim-Management?
Outplacement bereitet Sie auf den Bewerbungsprozess vor und verschafft Ihnen Kontakte, damit Sie an den Verhandlungstisch kommen. Interim-Management ist dagegen ein eigenes Geschäft: Sie verkaufen eine Dienstleistung auf Zeit, tragen das unternehmerische Risiko und akquirieren selbst.

Wie viel verdient ein Interim-Manager pro Tag?
In der Folge nennt Jürgen Becker eine Spanne von 550 bis 2.500 Euro bei einem Durchschnitt von 1.150 Euro. Die DDIM-Marktstudie 2026 prognostiziert einen Durchschnitt von 1.317 Euro. Als Faustformel gelten 0,7 bis 0,8 Prozent des Jahresgehalts einer vergleichbaren Festanstellung, zuzüglich Spesen und Steuern.

Wie lange dauert es bis zum ersten Mandat?
Planen Sie gut drei Monate allein für den Aufbau Ihres Geschäfts. Wer nur drei Monate finanziell durchhält, sollte nach Beckers Erfahrung nicht einsteigen. Die Empfehlung lautet: liquide Mittel für mindestens ein Jahr.

Hinweis: Alle Zahlen in diesem Beitrag sind Rechenbeispiele, keine Zusagen. Für Steuer und Vertrag gilt: Lassen Sie Ihre Lage von einer Steuerberaterin oder einem Fachanwalt durchrechnen.